Es gibt ebensowenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen
Alkohol.
		-- Sigmund Freud
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Sobald ein Mensch den Sinn und Wert des Lebens bezweifelt, ist er
krank.
		-- Sigmund Freud
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Wenn man jemandem alles verziehen hat, ist man mit ihm fertig.
		-- Sigmund Freud
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Worte und Zauber waren ursprnglich ein und dasselbe. Auch heute
besitzt das Wort eine starke magische Kraft.
		-- Sigmund Freud
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Der Mensch mu auer dem Mitleid fr andere auch Rcksicht fr sich
haben.
		-- Sigmund Freud
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Das Unbewute ist viel moralischer, als das Bewute wahrhaben will.
		-- Sigmund Freud
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Die groe Frage, die ich trotz meines dreiigjhrigen Studiums der
weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: 'Was will eine
Frau?'
		-- Sigmund Freud
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Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen.
		-- Sigmund Freud
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Die individuelle Freiheit ist kein Kulturgut. Sie war am grten vor
jeder Kultur.
		-- Sigmund Freud
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Das Falsche ist oft die Wahrheit, die auf dem Kopf steht.
		-- Sigmund Freud
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Derjenige, der zum erstenmal an Stelle eines Speeres ein Schimpfwort
benutzte, war der Begrnder der Zivilisation.
		-- Sigmund Freud
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Die Absicht, das der Mensch glcklich sei, ist im Plan der Schpfung
nicht enthalten.
		-- Sigmund Freud
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Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.
		-- Sigmund Freud
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Auch die Religion kann ihr Versprechen (des Glcks) nicht halten. Wenn
der Glubige sich endlich gentigt findet, von 'Gottes
unerforschlichem Ratschlu' zu reden, so gesteht er damit ein, da ihm
als letzte Trostmglichkeit und Lustquelle im Leiden nur die
bedingungslose Unterwerfung geblieben ist. Und wenn er zu dieser
bereit ist, htte er sich den Umweg wahrscheinlich sparen knnen.
		-- Sigmund Freud (Das Unbehagen in der Kultur)
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Ich kann sagen, da ich der jdischen Religion so ferne stehe wie
allen anderen Religionen, d.h. sie sind mir als Gegenstnde
wissenschaftlichen Interesses hochbedeutsam, gefhlsmig bin ich an
ihnen nicht beteiligt.
		-- Sigmund Freud
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Die Religiositt fhrt sich biologisch auf die langanhaltende
Hilflosigkeit und Hilfsbedrftigkeit des kleinen Menschenkindes
zurck, welches, wenn es spter seine wirkliche Verlassenheit und
Schwche gegen die groen Mchte des Lebens erkannt hat, seine Lage
hnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch
die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmchte zu verleugnen
versucht.
		-- Sigmund Freud
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Wir sollen glauben, weil unsere Urvter geglaubt haben. Aber diese
unsere Ahnen waren weit unwissender als wir, sie haben an Dinge
geglaubt, die wir heute unmglich annehmen knnen. Die Mglichkeit
regt sich, da auch die religisen Lehren von solcher Art sein
knnten.
		-- Sigmund Freud
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Wenn die Wahrheit der religisen Lehren abhngig ist von einem inneren
Erlebnis, das diese Wahrheit bezeugt, was macht man mit den vielen
Menschen, die solch ein seltenes Erlebnis nicht haben?
		-- Sigmund Freud
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Wenn es sich um Fragen der Religion handelt, machen sich die Menschen
aller mglichen Unaufrichtigkeiten und interllektuellen Unarten
schuldig.
		-- Sigmund Freud
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Wenn die Leistungen der Religion in Bezug auf die Beglckung der
Menschen, ihre Kultureignung und ihre sittliche Beschrnkung keine
Besseren sind, dann erhebt sich doch die Frage, ob wir ihre
Notwendigkeit fr die Menschheit nicht berschtzen und ob wir weise
daran tun, unsere Kulturforderungen auf sie zu grnden.
		-- Sigmund Freud
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Das ganze ist so offensichtlich infantil...
		-- Sigmund Freud
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Das zusammenfassende Urteil der Wissenschaft ber die religise
Weltanschauung lautet: Whrend die einzelnen Religionen miteinander
hadern, welche von ihnen im Besitz der Wahrheit sei, meinen wir, da
der Wahrheitsgehalt der Religion berhaupt vernachlssigt werden darf.
Religion ist der Versuch, die Sinnenwelt, in der wir gestellt sind,
mittels der Wunschwelt zu bewltigen [...] Aber sie kann es nicht
leisten. Ihre Lehren tragen das Geprge der Zeiten, in denen sie
entstandens sind, der unwissenden Kinderzeiten der Menschheit.
		-- Sigmund Freud
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Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in
welchem Mae es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Strung des
Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und
Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden.
		-- Sigmund Freud
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